Archive for March, 2010

Lexington Bluegrass Airport

Wednesday, March 31st, 2010

Lexington hat einen kleinen ruhigen Flughafen. Man ist schnell dran und wird freundlich  behandelt und es gibt free WiFi, aber das beste sind die Toiletten. Da ist einfach alles automatisiert. Ich betrete die Kabine und der Sitz wird automatische gereinigt. Als ich mich nähere löst die Spülung aus. Ich setze mich. Die Spülung löst wieder aus. Sie wird das auch für die Restdauer meines Aufenthalts in der Kabine nicht aufgeben. Als ich rausgehe wird wieder der Sitz gereinigt. Ich trete an das Waschbecken, das Wasser fängt an zu laufen, ein Seifenspender spendet automatisch Seife. Leider sind meine Händer noch nicht in Reichweite. Als sie es sind spendet der Spender noch 2 mal, leider daneben da ich noch nicht bereit bin. Dann hört er plötzlich auf, genau wie das Wasser. Es scheint die Anwesenheit von Händen im Waschbecken irritiert. Dafür fängt das Wasser im Nachbarbecken an zu laufen. Ich wechsle schnell und kann so erfolgreich meine Hände waschen. American Plumbing!

“Den Quelltext pflegen”

Thursday, March 18th, 2010

Andreas Voßkuhle ist mit 46 Jahren der jüngste Präsident des Bundesverfassungsgerichts. Heute im taz-Interview ist er ganz Richter und Demokrat. Journalist Christian Rath will immer wieder von ihm hören, daß das Verfassungsgericht doch so beliebt sei und woher die hohe Zustimmungsrate den komme. Voßkuhle springt zwar nicht darauf an, beantwortet die Frage aber doch. Vortragshonorare nimmt er nicht. An Zustimmungsraten orientiert sich die Arbeit des Gerichts nicht (Vergleiche zur Politik gefällig?). Die meiste Arbeitszeit verbringt er mit Aktenlesen. Er sieht die Aufgabe des Verfassungsgerichts in der “Pflege des verfassungsrechtlichen Quelltextes”, wenn das mal kein Zitat ist! Mehr? “Nach Karlsruhe kommt man nicht mit einer Agenda. Das Bundesverfassungsgericht ist kein Ort der individuellen Selbstverwirklichung. Es ist ein Ort der Pflicht un der Aufgabe.”

Alles Gute im neuen Job, Herr Voßkuhle.

Wozu ist eigentlich “Print preview” gut?

Tuesday, March 16th, 2010

Ich versuche seit 20 Minuten meine PDF-Steuererklärung zu drucken, es fehlt jedoch immer die oberste Zeile des A4-Blattes. Ich habe es auf verschiedenen Druckern mit verschiedenen Programmen unter verschiedenen Betriebssystem versucht. Der Gewinner ist bisher CUPS/Okular/Gentoo, da ist etwa ein Drittel der Kopfzeile sichtbar. In diesem Zusammenhang frage ich mich nach dem Sinn der Druckvorschau. Ein PDF-Viewer ist ja nun wirklich WYSIWYWLTG (What you see is what you would like to get), er ist quasi die Programm gewordene Druckvorschau. Trotzdem bieten mir alle PDF-Programme diese Option an, und natürlich ist in jeder Druckvorschau die Kopfzeile perfekt, nur dann im Ausdruck halt nicht. Wie bei Hollywoodtrailern ist die Vorschau viel besser als das Produkt.

Literatur

Wednesday, March 10th, 2010

Frage mich ob man die Anschaffung von “Learning GNU Emacs: A Guide to the World`s Most Extensible, Customizable Editor” als Fachbuch von der Steuer absetzen kann.

Konsistenz

Friday, March 5th, 2010

Der Typ der über GARCH-Prozesse vorgetragen hat kam aus Garching!