Doping im Fussball

August 28th, 2007 by tom

Irgendwann ging mal durch die News, Sepp Blatter habe von der Guardia Civil die Fuentes Akten angefordert. Leider hoerte man nie wieder davon und anscheinden wurden durch Deals und oder kurrupte Richter saemtliche Ermittlungen in Richtung Doping im spanischen und europaeischen Profifussball eingefroren. Die Rede war ausserdem von 5 Fuentes-Laptops die nicht untersucht werden duerfen und in Polizeiarchiven liegen. Was haben die koeniglichen Vereine am Stecken ?

In Deutschland relativ unthematisiert bliebt auch der Doping Skandal bei Juventus. Waren die Erfolge ’94-’98 auf alte Radsport Bekannte EPO, HGH, etc. zurueckzufuehren. Viele Indizien sprechen dafuer.

Das Magazin der Sueddeutschen hat sich jetzt in einem online verfuegbaren Artikel der Sache angenommen und listet nochmal alle laenger bekannte Fakten auf. Ein gelunger Einstieg in die Thematik. Vor allem wird nicht halt gemacht vor peinlichen Fragen, nach “Rehakles” und der superben Fitness des griechischen Nationalteams, den Wunderleistungen von Zidane, dem “Wunder von Bern” usw. usf.

Ich verwette meinen Hintern, dass im Fussball mehr geht als wir alle glauben. Das Argument “Doping im Fussball bringt nix” ist zu lange ohne Nachfragen akzeptiert worden.

One Response to “Doping im Fussball”

  1. Christian Says:

    zu dem juventus-thema gabs mal ne reportage, es wurden juventus und ac milan gegenübergestellt – juventus als der absolute dopingverseuchte proficlub und milan mit weisser weste und besseren REHA methoden – naja am ende läuft es wieder darauf hinaus “doping kann man überall finden, mal mehr mal weniger”

    zu “Doping im Fussball bringt nix” ich denke im ligabetrieb ist doping immer noch kein großer faktor – viele verletzungen, schiedsrichterentscheidungen und stürmern die generell 5m vor dem Tor vorbeihämmern hilft kein Doping

    in einem Tunierverlauf dagegen ist Doping wohl schon immer relevant gewesen, denn oft wurde der Finalausgang mit Unterschieden in Fitness und Kondition beider Mannschaften begründet und die Beispiele im Artikel beziehen sich ebenfalls ausschließlich auf Turniere abergesehen von Juventus

    – aber der Bericht vergisst auch vieles, sollten sich mal die WM-Spiele Mexiko 70 USA 94 ansehen da wurden die Spieler bei +40°C mittags auf den Platz geschickt und in Südafrika dürfte es ähnliche Verhältnisse geben – in normalem Zustand schafft man es wahrscheinlich nicht mal zum Anstoss

    aber man erwartet ja Fußball auf höchstem Niveau und will Erfolge feiern – da macht die SZ sowie alle anderen Pressemedien sicherlich keine Ausnahme