CMake

July 21st, 2010 by tom

Irgendwann vor langer Zeit habe ich mich mal entschieden für cipi Cmake zu benutzen. Was ich von Cmake halte (verglichen mit autotools) ist noch nicht endgültig entschieden. Es spammt zwar hemmungslos den sourcetree zu, aber was man letztlich an Buildsystemcode schreiben muss hält sich extrem in Grenzen. Heute habe ich cipi’s Buildsystem mal ordentlicher neu geschrieben (z.B. inclusive INSTALL anweisung :) ). Dabei ist mir aufgefallen, dass es für CMake fast keine guten Tutorials gibt. Ich wollte ja nur ein paar Standards wie z.B. optionale Doku umsetzen. Wannimmer man nach einem Tutorial sucht findet man tausende Reinkarnationen eines einzigen Vortrags von einem Jan Engels. Wer auch immer der Typ ist, er versteht es sein pdf gut zu streuen! Nachdem ich das Buildsystem neu geschrieben hatte und zufrieden war begann ich mit einem ebuild für das science overlay, d.h. einfache Gentoo Installation. Nun gut, das Buildsystem brauchte wohl doch noch einige Anpassungen… Das Commitlog hab ich jedenfalls mit den iterativen Verbesserungen schön zugespammt. So kann man auch die Commitzahl auf ohloh erhöhen…

Auf meinem Weg zum Gentoo-Dev konnte ich mich jedenfalls gleich noch mit cmake-utils.eclass vertraut machen. Ziemlich praktisch. Ein ebuild im Science Overlay gibt es jetzt jedenfalls auch.

2 Responses to “CMake”

  1. Frank Says:

    CMake spammt doch nicht den Sourcetree zu. Da ist doch nur CMakeFile.txt. Man erstellt sich einfach ein Build-Verzeichnis irgendwo und sagt dann ‘cmake ‘ mit anschließendem ‘make’.

    Damit bleibt das Source Verzeichnis sauber und alles ist schön…

  2. tom Says:

    Naja, ich fand “out-of-source-build” für ein Projekt mit 5 Sourcen etwas lästig. CMake macht sich ja mit dem “CMakeFiles”-Verzeichnis und CMakeCache.txt in jedem Unterverzeichnis noch ganz schön breit. Aber geschenkt… Mit out-of-source-builds (oder bei Installation unter Gentoo) landet das ganze nach der Installation sowieso auf dem Müll.