Diskussionen
Thursday, May 20th, 2010Wow, heute habe ich nur dieses lustige Video an an paar Leute geschickt und gleich viele tolle Diskussionen über Grundeinkommen, Arbeitsstil und Lebensphilosophie losgetreten….
Wow, heute habe ich nur dieses lustige Video an an paar Leute geschickt und gleich viele tolle Diskussionen über Grundeinkommen, Arbeitsstil und Lebensphilosophie losgetreten….
Thunderbird 3 hat mir noch zu viele Bugs. Das einzige für mich relevante feature ist die Funktion Emails statt sie zu löschen in einen beliebigen Archivordner zu verschieben. Die erspart mir serverseite Emailverdopplung per Filterregel. Jetzt kommt der Hammer: Thunderbird 2 kann das auch! Man installiere einfach TB3, aktiviere die Option (die es in TB2 noch nicht gab), danach starte man wieder TB2 und gelöschte Emails werden in die konfigurierten Archivordner verschoeben. Das nenne ich Vorwärtskompatibilität!
… der mir je untergekommen ist befindet sich in glpk. Dort gibt es 2 Funktionen die eine Methode benutzen die sich “Crashing” nennt. Dabei versucht man geeignete Startvertices für die Simplexmethode zu finden. In einer neuen Version von glpk wird nun bei jedem Aufruf dieser Methoden “Crashing…” in die Ausgabe geschrieben. Aber hey, wenn es nicht open source wäre hätte man das nie gefunden und immer Zweifel gehabt ob die Ausgabe von 4ti2 jetzt richtig ist.
Der output von 4ti2 z.B. sieht jetzt so
------------ Lifting 5 variable(s). Lifted already on 3 variable(s) Crashing... Crashing... Crashing... Lift 2: Col: 11 (F) Size: 9, Time: 0.00 / 0.00 secs. Crashing... Crashing... Lift 1: Col: 8 (F) Size: 13, Time: 0.00 / 0.00 secs. Done. Size: 13, Time: 0.00 / 0.00 secs -------------
statt so
-------- Lifting 5 variable(s). Lifted already on 3 variable(s) Lift 2: Col: 11 (F) Size: 9, Time: 0.00 / 0.00 secs. Lift 1: Col: 8 (F) Size: 13, Time: 0.00 / 0.00 secs. Done. Size: 13, Time: 0.00 / 0.00 secs -----------
aus. Also wie beim MacBook wo blinkendes Licht anzeigt, dass es aus ist, zeigt die Ausgabe “Crashing…” an, daß alles in Ordnung ist.
… ist in Leipzig. Das Grassimuseum beherbergt bis Juni die erste Retrospektive des italienischen Designers. Futurismus und Funktionalität, gegossen in farbigem Kunststoff. Genial.
Und, gestern im Kreuzer gesehen:
1. sächsische Seminarprogramm zum Thema Ubuntu, Datenschutz und freie Software
- fachliche Anleitung durch erfahrenes Personal der Uni Leipzig und lokaler IT-Dienstleister
Viele Leute behaupt mutt (“All mail clients suck. This one just sucks less.”) sei der tollste Mailreader überhaupt. Noch mehr Leute behaupten das bringe aber nichts weil mutt kein m(ail)t(ransfer)a(gent) ist und man daher von einem gewöhnlichen Laptop keine Mails senden kann. Alles Blödsinn dachte ich mir und suche nach Alternativen für sendmail vor dem ja selbst alte UNIX Hasen Angst haben. Es muss ja nur Mails per GMX ausliefern können. Zunächst landet man ganz natürlich bei ssmtp, der ist schlank und lässt sich gut konfigurieren… sagt man. Ich hab jedenfalls nicht hinbekommen das er eine Mail per SSL an den GMX Server kommuniziert wird. In irgendeiner dubiosen Mailingliste stiess ich dann auf “msmtp”. Das “m” am Anfang steht glaube ich direkt für mutt
Der liess sich jedenfalls total leicht konfigurieren, klarer gehts kaum noch:
defaults tls on tls_starttls off tls_trust_file /etc/ssl/certs/ca-certificates.crt logfile ~/.msmtp.log # A freemail service account GMX host mail.gmx.net from tom111@gmx.de port 465 auth on user tom111@gmx.de password . . .
Einziger Minihaken: Bei GMX muss man StartTLS explizit auf off setzen wenn man komplette SSL verschlüsselte Verbindungen an Port 465 haben will. Ansonsten schickt der Server eine “empty reply”.
Jetzt kann ich sogar auf der Shell mailen:
echo Hallo Welt | mail -s "abrakadabra" tom111@gmx.de
tut genau das was man erwartet. Yeah! Auf ins mutt(erland).
… ist ein real time content filter für Mail und Internet. Dieser wird bei uns im Institut eingesetzt um die Nutzer vor gefährlichen Inhalten des Internets zu schützen. So kann man z.B. regelmäßig .tar.bz2 files nicht herunterladen weil sie eine gefährliche “double extension” an sich tragen. (Die aktuellen KDE-Sources z.B.) Ich warte auf den Tag wo das Ding die ssh Schlüssel aus meinem Homeverzeichnis klaut um auch getunnelte Daten mitlesen zu können!
Auch werden in Echtzeit und ohne Benachrichtigung des Empfängers oder Absenders Attachments von Emails entfernt. Als Mathematiker tendiert man ja zur Vergesslichkeit, aber man wird schon paranoid wenn man eine Email 3 Mal mit Attachment verschickt und jedesmal vom Gegenüber zurückbekommt man hätte das Attachment vergessen. Das ist besonders nett wenn es sich beim Empfänger um potentielle spätere Arbeitgeber handelt.
Wahrscheinlich ist das im Prinzip eine Spätfolge der Microsoftschen Politik. Die Gefahr im Internet geht heutzutage von gekaperten privaten Laptops aus, die noch im Gebrauch sind. Es ist verständlich, daß unsere Admins sich vor den eigenen Nutzern schützen müssen und dann solche Firmen wie Aladdin riesige proprietäre Lösungen zusammenschustern die nicht wirklich wartbar sind.
Wir könnten die Welt verändern, aber ohne Sourcecode… keine Chance.
Blogs zitieren sich ja immer nur gegenseitig… aber hier kann ich nicht anders. Eine Kommentarlose kopie vom blog of helios:
“…observed one of my students with a group of other children gathered around his laptop. Upon looking at his computer, I saw he was giving a demonstration of some sort. The student was showing the ability of the laptop and handing out Linux disks. After confiscating the disks I called a confrence with the student and that is how I came to discover you and your organization. Mr. Starks, I am sure you strongly believe in what you are doing but I cannot either support your efforts or allow them to happen in my classroom. At this point, I am not sure what you are doing is legal. No software is free and spreading that misconception is harmful. These children look up to adults for guidance and discipline. I will research this as time allows and I want to assure you, if you are doing anything illegal, I will pursue charges as the law allows. Mr. Starks, I along with many others tried Linux during college and I assure you, the claims you make are grossly over-stated and hinge on falsehoods. I admire your attempts in getting computers in the hands of disadvantaged people but putting linux on these machines is holding our kids back.
This is a world where Windows runs on virtually every computer and putting on a carnival show for an operating system is not helping these children at all. I am sure if you contacted Microsoft, they would be more than happy to supply you with copies of an older verison of Windows and that way, your computers would actually be of service to those receiving them…”
Karen xxxxxxxxx
xxxxxxxxx Middle School
AISD
Die sind in Python geschrieben. In Python gibts keine Klammern denn Blöcke und Einrückungen gehören zum Syntax (das konnte ich schon bei Makefiles nicht leiden). Python hat sich somit qualifiziert als der “Anti-Lisp” -> *grusel*