Tibet
Wednesday, March 19th, 2008Georg Blume von der taz war am Freitag der einzige deutsche Korrespondent in Lhasa. Heute erschien sein erster längerer Bericht zur Lage.
Georg Blume von der taz war am Freitag der einzige deutsche Korrespondent in Lhasa. Heute erschien sein erster längerer Bericht zur Lage.
Wow, was für Wochen! Direkt nach meiner Alienentführung bin ich auch noch Vorsitzender des obersten Gerichtshofs geworden und… Achso, eigentlich wollte ich über die Buchmesse schreiben. Dieses Jahr habe ich nur ein Buch gekauft: Jutta Ditfurth: “Rudi und Ulrike”. Ich hab mir fest vorgenommen es vor dem Erscheinungstermin auch zu lesen. (Eigentlich erscheint es erst am 11. 4., dem 40. Jahrestags des Attentats auf Rudi Dutschke). Überhaupt stand “meine” Buchmesse unter dem Motto 1968+40. So sah ich auch noch Rainer Langhans, Bewohner der Kommune 1 und, in der völlig überfüllte NaTo Till Meyer, der über seine Schusswechsel mit der Polizei berichtete. Rainer Langhans schwelgte in Erinnerungen an Uschi Obermaier und Till Meyer berichtete, nicht weniger erotisiert, vom Knastalltag und der Bewegung. Er ist kein Lyriker soviel steht fest, trotzdem, oder gerade deshalb: sehr authentisch.
… aber immerhin mal Gentoo auf Kai’s MacBook installiert… geht ganz gut. Ein paar Kleinigkeiten noch. Mindestens 2 Dinge an MacOS sind seltsam:
Die ACPI Implementierung im Macbook ist vorbildlich. Die meisten Tasten, die iSight-Kamera(wenn man die Firmware hat) und Schlafmodi funktionieren “out of the box”.
Am Wochenende fahr ich erstmal ins No-Internet-Erzgebirge und nehme “Freie Kultur” von Lawrence Lessig mit .
Ich habe seit kurzem (wieder) ein taz-Abo. Gefällt mir auch besser als früher, manchmal ist die ZEIT einfach zu fett und selbstverliebt. Im Kulturteil am Freitag fand sich ein Artikel über das Bloggen (auf taz.de für 50 Euro Honorar im Monat).
Der Autor Detlef Kuhlbrodt spricht mir aus der Seele. Man weiß nicht was zu privat oder zu langweilig ist, man weiß nicht wer sich den Quatsch durchliest. Man guckt auf die Klickzahlen… Auch ich fange oft Posts an und veröffentliche sie dann doch nicht weil sie beim finalen Durchlesen im “Belanglos”-Filter hängen bleiben.
Vielleicht sollte ich auch mehr Fotos hochladen. Das geht schnell, sieht gut aus und macht mehr Spaß als lange Texte zu lesen, und wozu hat man denn die Handycam
Mit folgenden Worten beginnt der sog. Mitchell Report:
For more than a decade there has been widespread illegal use of anabolic steroids and other performance enhancing substances by players in Major League Baseball, in violation of federal law and baseball policy. Club officials routinely have discussed the possibility of such substance use when evaluating players. Those who have illegally used these substances range from players whose major league careers were brief to potential members of the Baseball Hall of Fame. They include both pitchers and position players, and their backgrounds are as diverse asthose of all major league players. (more…)
Ich mag keine Ego-Shooter, aber objektive Medien. Wenn die öffentlich rechtlichen, um wenigstens ein paar Zuschauer abzubekommen, sich auf Bild Niveau anbiedern brauchen wir sie nicht mehr. Die Rundfunkgebühren sind dazu da, daß der Journalismus, unabhängig von der Quote, objektiv und sachlich richtig berichten kann.
(von hier)
Neulich fuhr Herr P. nach China. Für den Rückflug kaufte er sich in Shanghai den brandneu erschienenen “Harry Potter 9″. Da er großer Fan der Serie ist, las er die gesamten 1964 Seiten in gut zwei Stunden durch. Vielleicht lag es an seiner hohen Lesegeschwindigkeit, jedenfall bemerkte er nicht den kleinen Stilbruch. Harry hatte sich irgendwie verändert. Bereits auf Seite 4 lernt er 3 chinesische Jungs kennen. Im Verlaufe der ersten hundert Seiten vergisst er relativ schnell praktisch alle Figuren aus früheren Teilen und hängt nurnoch mit seinen chinesischen Freunden ab. Nach ca. 1/3 des Textes überschlagen sich die Ereignisse. Harry bricht auf, nach China. Überhaupt scheint er nicht mehr wirklich die Hauptfigur zu sein. Viele der spannenden und lustigen Abenteuer beschränken sich darauf, wie Harry durch die chinesische Kultur stolpert und seine neuen Freunde, unbemerkt im Hintergrund, alles so einrichten, dass Harry nichts geschieht. Seltsam diese Kulturrevolution.
P.S. Herr P. hat seinen neuen, nach dem 1. November 2007 ausgestellten Reisepass sicherheitshalber immer in Alufolie eingewickelt.
Einige Zeit ist mein gar nicht lustiges Erlebnis in der Pizzerie “Grotte” nun schon her, und ich muss zugeben, mein Elan im Kampf gegen diesen Schreckensschuppen hat nachgelassen. Doch hier kommt neuer Wind in die Angelegenheit, ich zitiere aus dem aktullen Kreuzer:
Zu fünft betreten wir am 21. September abends das Lokal, um von einer genervten Servicekraft an einen Vierertisch geführt zu werden. Als wir sie darauf hinweisen, dass wir dort nicht hinpassen, rollt sie die Augen und gibt einen Tisch frei, auf dem ein “Reserviert” Schild steht. Ihre Alkohol-Fahne verrät uns warum sie sich verzählt hat.
…
Am Schluss der Knaller: Eine Baumwanze springt lautstark vom Tisch …
Mehr lest ihr im aktuellen Heft. End of Advertisement.
Schlagwörter für den Google-Bot: Pizzeria La Grotta, Leipzig, Bewertung, Pizza, Kommentare, Restaurant.
Helft der Kampagne und verlinkt mich
… für eine Autorin von der ich vorher noch nie gehört hatte, anstatt für Philip Roth.
Und übrigens, lieber Gregor Gysi, bevor du “deine Tante” so vereinahmst möchte ich wissen wie oft ihr im letzten Jahr kommuniziert habt ?
kurz: Es ist nur eine Klick-Generiermaschine auf der zwar auch qualitative Artikel der Printausgabe enthält, aber sonst von PraktikantInnen gemacht wird die scheinbar nach Klickraten bezahlt werden.
Die freie Stelle in meiner Linkleiste geht an Tagesschau.de