Flattr

August 19th, 2010 by tom

Ich bin jetzt bei flattr.com, der Micropayment-Plattform für Webinhalte. Ein starker Name, aber eigentlich ganz einfach. Ich zahle (bisher nur den Mindestbetrag) von 2 Euro pro Monat und der wird dann verteilt auf alle Leute denen ich auf einen flattr-Button geklickt habe. Gleichzeitig hab ich jetzt auch diese schicken Buttons unter jedem Post mit dem ihr mich finanziell oder moralisch unterstützen könnt. Also, auf gehts :)

Wegwerfen

August 17th, 2010 by tom

Meine Denkprozesse passieren oft auf Papier. Während ich denke kritzele ich etwas. Wenn das Blatt voll ist brauche ich es nicht mehr. Eigentlich sollte ich es wegwerfen, aber im Büro habe ich es immer auf diesen Stapel gelegt:

Na gut, ein paar amazon Verpackungen sind auch dabei, aber die untersten Papiere stammen wirklich von den Überlegungen zu meiner Diplomarbeit. Den Stapel wegzuwerfen hat recht lange gedauert da der Papierkorb klein ist, nur alle 2 Tage geleert wird und ca. 3 Jahre Linux-Magazin da auch noch rein wollten. Zum Glück hatte ich die Sache von langer Hand geplant.

Trenpnpe

August 10th, 2010 by tom

Der Titel ist kein Wort, denn P ist ungleich NP, behauptet jedenfalls dieser junge Herr hier. Das Paper ist auf Wikipedia verlinkt und gleich im Abstract wird explizit auf die Wichtigkeit von Conditional Independence hingewiesen. Da das auch irgendwie “mein Thema” ist muss ich doch glatt mal reinschauen. Schade das ich die restlichen 80 Seiten wohl nicht verstehen werde… Mal sehen was die echten Experten sagen. Spannend.

digitaz

August 3rd, 2010 by tom

Seit 2 Tagen habe ich die digitale taz aboniert. Wohin soll man sich die Zeitung auch schicken lassen wenn man keine feste Anschrift hat? An die e-mail adresse natürlich. Jetzt kommt jeden Abend zwischen 19 und 21 Uhr die pdf-version der taz per email. Am Anfang ist es seltsam am Bildschirm zu lesen. Z.B. beim Frühstück. Fettflecken auf der Papiertaz sind harmlos, auf dem Laptop will man sie nicht. Die Zoomfunktion des pdf-viewers erscheint auch irgendwie falsch implementiert, ständig will man sich entweder einen Überblick verschaffen oder halt reinzoomen um zu lesen. Vielleicht braucht man ein *pad dafür? 10 Euro pro Monat sind jedenfalls ein fairer Preis und wenn ich die Zeit finde werde ich den taz-loader mal neu implementieren. Pascal und Windows sind doch einfach nicht mehr zeitgemäß… Dann könnte er auch per Cronjob die aktuelle taz runterladen und gleich nach Artikeln von der Lieblingsredakteuren oder mit Schlüsselworten durchsuchen. Man muss die Möglichkeiten nur sehen…

Cash

August 3rd, 2010 by tom

Im Herbst 2008 habe ich mal 5 Euro cash mit Mathematik verdient. Bernd Sturmfels hatte diese ausgelobt für das finden von Fehlern im Manuskript von “Lectures on Algebraic Statistics”. Das er in den USA Euro als Preisgeld anbot war ein Anreiz “to do a post-doc in Euro-land”. Mache ich jetzt auch, hat also funktioniert! Der dritte Platz brachte mir immerhin 5 Euro die seitdem (gerahmt) meinen Schreibtisch zierten. Zum Ende meiner Doktoratszeit habe ich sie jetzt investiert in je eine Kugel Häagen-Dazs für Kai und mich. Ich musste zwar noch 80 Cent drauf legen, aber ihr seht liebe Kinder: mit Mathe kommt man im Leben echt weiter (z.B. an Eis!).

Ich will versichert werden…

July 22nd, 2010 by tom

… nicht verunsicht. Damit wirbt eine große Versicherungsgruppe gerade. Für mich ist das wie Hohn, denn ich war kürzlich bei der zugehörigen DKV im Beratungsgespräch zum Thema Krankenversicherung. Die DKV hat einen Tarif der ein Drittel von dem kostet was der nächte Konkurrent anbietet. Ich weiss immer noch nicht wie die das finanzieren und warum da kein Konkurrent mithalten kann. Na gut, das wird man von denen vielleicht nicht erfahren. Als ich dann zur Beratung da war hat der Vertreter das Gespräch begonnen mit “Das ist eine super Versicherung, da haben sie alle Leistungen, noch Fragen?” Als ich dann noch Fragen hatte hat er mir aus dem Internet vorgelesen, und zwar Quatsch, er hatte einige Details nicht verstanden! Nebenbei hat er schonmal das Antragsformular ausgefüllt. Dabei hat er viele Fehler gemacht (das Geburtsdatum bei der Bankleitzahl eingetragen etc.) Über die Entbindung meiner Ärzte von der Schweigepflicht hat er mich nicht informiert und mir dann zur Unterschrift vorgelegt, dass er mich informiert hätte. Nichts wie raus aus dem Laden und nie wieder zur DKV-Beratung in Leipzig. Das ist vielleicht ein Moment um mal Radi Radenković zu zitieren. Der hat in einer Anhörung zu einer roten Karte wegen Schiribeleidung zu Protokoll gegeben: “Ich habe nie behauptet der Schiri sei besoffen … aber das Wort ‘Alkoholprobe’ kann gefallen sein”. Soviel zum Theme Ver(un)sicherung.

CMake

July 21st, 2010 by tom

Irgendwann vor langer Zeit habe ich mich mal entschieden für cipi Cmake zu benutzen. Was ich von Cmake halte (verglichen mit autotools) ist noch nicht endgültig entschieden. Es spammt zwar hemmungslos den sourcetree zu, aber was man letztlich an Buildsystemcode schreiben muss hält sich extrem in Grenzen. Heute habe ich cipi’s Buildsystem mal ordentlicher neu geschrieben (z.B. inclusive INSTALL anweisung :) ). Dabei ist mir aufgefallen, dass es für CMake fast keine guten Tutorials gibt. Ich wollte ja nur ein paar Standards wie z.B. optionale Doku umsetzen. Wannimmer man nach einem Tutorial sucht findet man tausende Reinkarnationen eines einzigen Vortrags von einem Jan Engels. Wer auch immer der Typ ist, er versteht es sein pdf gut zu streuen! Nachdem ich das Buildsystem neu geschrieben hatte und zufrieden war begann ich mit einem ebuild für das science overlay, d.h. einfache Gentoo Installation. Nun gut, das Buildsystem brauchte wohl doch noch einige Anpassungen… Das Commitlog hab ich jedenfalls mit den iterativen Verbesserungen schön zugespammt. So kann man auch die Commitzahl auf ohloh erhöhen…

Auf meinem Weg zum Gentoo-Dev konnte ich mich jedenfalls gleich noch mit cmake-utils.eclass vertraut machen. Ziemlich praktisch. Ein ebuild im Science Overlay gibt es jetzt jedenfalls auch.

e-Post

July 15th, 2010 by tom

“Wir machen sichere Schriftkommunikation im Internet für jedermann möglich – das ist eine Revolution”. Das Zitat ist vom Postchef Frank Appel. Er hat zwar irgendwie Unrecht, denn sichere Kommunikation im Internet gibt es per Public Key Verfahren schon seit Langem, interessant ist die ganze Sachen trotzdem aus mehreren Gründen. Zunächst sieht man mal wieder, dass sich wirklich gute Ideen irgendwann ganz natürlich durchsetzen. Es dauert halt seine Zeit bis neue Konzepte von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung und der Entscheidungsträger verstanden werden. Die Politiker twittern ja auch und die ARD hat eine Facebook-Seite. Interessant ist, dass die Post direkt Geld damit verdienen wird. Sie verkauft “Open Source Technologie”! Ihr Produkt könnte man letztlich auch gratis haben. Thunderbird und Enigmail z.B. kann jeder runterladen, aber das Geld wird verdient mit Dienstleistungen (das Verstehen und Implementieren des Verfahrens wird abgenommen) und dem Vertrauern das der Bürger in die Post hat. Da bisher nicht angekündigt wurde die Protokolle und Implementierungen zu veröffentlichen, ist dieses Vertrauen wohl weniger gerechtfertigt als das in Thunderbird und Enigmail. Schließlich ist die Quersubventionierung durch die Behörden anzuprangern. Wenn die Ämter öffentlichen Schlüssel publizieren würden und (nach Vorlage von Ausweis) den eigenen signieren würden könnte man schon lange sicher mit dem Amt E-mailen. Konkurrenten gibt es übrigens auch. Es bleibt netzpolitisch spannend.

Der Zeitungsmann…

July 14th, 2010 by tom

… ist im Urlaub. Und seine Vertretung hat offenbar keinen Schlüssel. Am Freitag, Samstag, und Montag hat er daher immer pünktlich um 6:30 Uhr geklingelt. Am Freitag hat scheinbar jemand aufgemacht, am Samstag gab es keine Zeitung. Gestern war ich im Besitz genug geistiger Kräfte um dranzugehen und ihm zu sagen das gehe so nicht weiter, er müsse sich ‘nen Schlüssel besorgen. Heute konnte ich ausschlafen, hatte aber wieder keine Zeitung. Argh.

Leo Übersetzungen von Begriffen des Zeitgeschehens

July 7th, 2010 by tom